Ein Bündnis aus rund 80 Organisationen und Verbänden fordert besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den Folgen der Erderwärmung. Das Bündnis hat dazu ein gemeinsames Forderungspapier unter dem Titel „Kindeswohl in der Klimakrise – achten, schützen, gewährleisten“ vorgelegt.
In dem Papier wird die Klima- und Umweltkrise als zunehmende Gefahr für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland beschrieben. Unter anderem wird darauf hingewiesen, dass hohe Temperaturen und Luftschadstoffe bereits während einer Schwangerschaft das Risiko für Frühgeburten oder ein niedriges Geburtsgewicht erhöhen könnten.
Konkrete Schutzmaßnahmen gefordert
Die beteiligten Organisationen verlangen unter anderem wirksamen Schutz vor Hitze auf dem Schulweg sowie in Schulen, Kitas und Jugendhilfeeinrichtungen. Zudem sollen Gesetze, Förderprogramme und Infrastrukturvorhaben mit hohen Treibhausgasemissionen künftig einer besonderen Überprüfung unterzogen werden.
Mehr politische Mitsprache für junge Menschen
Das Bündnis spricht sich außerdem dafür aus, Kinder und Jugendliche stärker in politische Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Über Kinder- und Jugendräte sollen sie mehr Einfluss auf Entscheidungen erhalten, die ihre Lebensbedingungen betreffen.

















