Ärzte ohne Grenzen fordert günstigeres HIV-Präventionsmittel Lenacapavir
Auf der Welt-Aids-Konferenz in Rio de Janeiro hat die Organisation Ärzte ohne Grenzen einen deutlich niedrigeren Preis für das Medikament Lenacapavir gefordert. Das Mittel wird zur Vorbeugung einer HIV-Infektion eingesetzt.
Scharwey, Expertin der Organisation für globale Gesundheit, sprach zu Beginn der Veranstaltung und warb für einen Preis von rund 40 US-Dollar pro Person und Jahr. Zugleich forderte sie eine breite Produktion günstigerer Nachahmermedikamente.
Hoher Listenpreis für HIV-Behandlung
Nach Angaben von Ärzte ohne Grenzen veranschlagt der US-Pharmakonzern Gilead derzeit 28.000 US-Dollar für eine Jahresdosis Lenacapavir in Form von zwei Spritzen. Dieser Preis gilt für die Behandlung bereits HIV-infizierter Menschen in den USA und nicht für die vorbeugende Anwendung.
Ärzte ohne Grenzen bezeichnete den aktuellen Preis als unbezahlbar für Gesundheitssysteme in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.

















