Arbeitgeber kritisieren Ministerpräsidenten wegen Widerstand gegen Aus für abschlagsfreie Frührente

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Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat den Widerstand mehrerer Ministerpräsidenten gegen die geplante Abschaffung der abschlagsfreien Frührente scharf kritisiert. BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter äußerte sich dazu gegenüber der Bild-Zeitung und bezeichnete es als „fassungslos machend“, dass zentrale Elemente des Rentenpakets infrage gestellt würden, bevor sie überhaupt umgesetzt seien.

Konkret richtet sich die Kritik gegen fünf ostdeutsche Ministerpräsidenten von CDU und SPD, die sich gegen den geplanten Wegfall der sogenannten Rente mit 63 aussprechen.

Abschlagsfreie Frührente im Mittelpunkt der Reform

Die Abschaffung der abschlagsfreien Frührente nach 45 Beitragsjahren ist ein Kernpunkt der geplanten Reform der Alterssicherung. Derzeit ist der Renteneintritt ohne Abschläge unter dieser Regelung mit 64,5 Jahren möglich. Die Regelung wird landläufig weiterhin als „Rente mit 63″ bezeichnet.

Kampeter ist seit 2015 Hauptgeschäftsführer der BDA. Der Verband vertritt die Interessen der deutschen Arbeitgeber auf Bundesebene.

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