Atomgespräche mit Iran: USA melden Fortschritte, Entscheidung von Trump steht noch aus

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Bei den Gesprächen zwischen den USA und Iran über eine Verlängerung des Waffenstillstands im Nahen Osten melden die Vereinigten Staaten Fortschritte. Eine endgültige Entscheidung von US-Präsident Donald Trump über ein Abkommen steht jedoch nach Angaben aus Washington noch aus.

US-Vizepräsident JD Vance erklärte, bei den Verhandlungen seien viele Fortschritte erzielt worden. Es sei aber noch nicht so weit, dass Präsident Trump einer Absichtserklärung mit den bisherigen Ergebnissen zustimme. Vance zufolge geht es in den Gesprächen derzeit hin und her wegen einiger sprachlicher Details.

Im Mittelpunkt der Verhandlungen steht nach bisherigen Angaben vor allem das iranische Atomprogramm. Vertreter der USA und Irans haben sich auf einen Rahmen für weitere Gespräche verständigt. Eine vorläufige Einigung sieht demnach eine Verlängerung der seit dem 8. April geltenden Waffenruhe um 60 Tage vor. Die USA und Iran sollen demnach erstmals seit Kriegsbeginn Ende Februar wieder vertieft über das Atomprogramm Teherans verhandeln.

In dem Rahmenabkommen soll außerdem festgehalten werden, dass der Krieg zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon enden soll. Vance betonte gleichzeitig, es sei schwer vorherzusagen, wann genau oder ob der Präsident das Abkommen unterschreiben werde. Trump hält die bisherigen Verhandlungsergebnisse den Angaben zufolge noch nicht für ausreichend.

Widersprüchliche Signale aus Teheran

Aus Iran kamen unterdessen zurückhaltende Stimmen zu einer möglichen Einigung. Die Nachrichtenagentur Tasnim meldete unter Berufung auf eine dem iranischen Verhandlungsteam nahestehende Quelle, Gerüchte über eine bereits erzielte Vereinbarung seien zurückgewiesen worden. Iran habe den pakistanischen Vermittler nicht darüber informiert, dass der Text eines Abkommens fertiggestellt sei.

Die von Tasnim zitierte Quelle erklärte demnach weiter, Berichte westlicher Medien, wonach das Abkommen bereits abgeschlossen sei und nur noch auf Bekanntgabe warte, seien falsch. Die vorläufige Einigung über die Verlängerung der Waffenruhe um 60 Tage stützt sich auf Informationen aus US-Kreisen und der Nachrichtenagentur AFP.

Streit um angeblichen Abschuss von US-Flugobjekt

Parallel zu den Verhandlungen kam es zu widersprüchlichen Angaben über einen mutmaßlichen Vorfall im Luftraum nahe der iranischen Stadt Buscher. Iran meldete am Abend, ein US-Flugobjekt in der Region sei zerstört worden. Diese Darstellung beruhte auf Angaben des iranischen Staatsfernsehens, das sich auf den örtlichen Behördenvertreter Masud Tangestani im Verwaltungsbezirk Dscham berief.

Das US-Regionalkommando Centcom widersprach dieser Schilderung. Auf der Plattform X teilte Centcom mit, es seien keine US-Fluggeräte abgeschossen worden und alle US-Luftfahrzeuge seien vollzählig. Zunächst war in deutschen Agenturen von einem angeblich abgeschossenen US-Flugzeug die Rede gewesen. Nach den Berichten blieb vorerst unklar, ob sich die iranischen Angaben auf ein Flugzeug oder eine Drohne bezogen. Ein eingebetteter Beitrag von U.S. Central Command auf X bezeichnete die iranische Behauptung eines Abschusses eines US-Flugzeugs als falsch und verwies ebenfalls darauf, dass alle US-Luftfahrzeuge vollzählig seien.

Neue US-Sanktionen gegen iranischen Ölhandel

Unabhängig von den laufenden Gesprächen verschärfen die USA ihren wirtschaftlichen Druck auf Iran. Nach den jüngsten Angaben verhängen sie neue Sanktionen gegen den iranischen Ölhandel. Insgesamt werden acht Schiffe mit Sanktionen belegt, die iranisches Rohöl und Erdölprodukte auf die Weltmärkte transportieren.

Zusätzlich zu den Schiffen werden mehr als 15 weitere Unternehmen sanktioniert, darunter Firmen in Hongkong und Dubai. US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, die US-Regierung werde der iranischen Regierung nicht erlauben, ihre Öleinnahmen zur Wiederherstellung ihrer Streitkräfte und militärischen Fähigkeiten zu erhöhen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.

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