Die Berliner Straf- und Zivilgerichte sind nach massiven IT-Problemen wieder eingeschränkt arbeitsfähig. Ein Sprecher des Kammergerichts teilte mit, dass Richterschaft und Beschäftigte wieder auf alle Vorgänge zugreifen können.
Vereinzelt bestehen noch Probleme bei der Anmeldung, zudem ist die Geschwindigkeit der Systeme weiterhin verringert.
Software-Update als Ursache
Der landeseigene IT-Dienstleister ITDZ hat ein Software-Update als Ursache der Störung identifiziert. Durch die Rücknahme des Updates in der Nacht konnten die Anmeldeprobleme behoben werden.
Weitreichende Einschränkungen seit Montag
Die IT-Probleme hatten seit Montagmorgen zu erheblichen Einschränkungen im Berliner Justizbetrieb geführt. Betroffen waren alle Amtsgerichte, das Kriminalgericht in Moabit, die beiden Landgerichte sowie das Kammergericht. Am Montagmittag wurden alle Beschäftigten nach Hause geschickt.

















