Bund erhöht Zuschüsse für Berlin um Milliarden – Kultur und Sicherheit profitieren bis 2037

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Bund und Berlin haben einen neuen Hauptstadtfinanzierungsvertrag unterzeichnet. Das Abkommen gilt für den Zeitraum von 2028 bis 2037 und sieht deutlich höhere Zuwendungen des Bundes vor.

In den kommenden zehn Jahren stellt der Bund insgesamt 2,9 Milliarden Euro für Berliner Kultureinrichtungen bereit. Gegenüber der bisherigen Regelung steigt die Kulturförderung damit um rund 350 Millionen Euro.

Mehr Mittel für Kultureinrichtungen

Zu den Einrichtungen, die künftig mehr Mittel erhalten, zählen die Berliner Philharmoniker und die Opernstiftung. Darüber hinaus beteiligt sich der Bund an der Sanierung der Philharmonie. Das Bauhaus-Archiv wird im Rahmen des neuen Vertrags erstmals gefördert.

Sicherheitszuschuss verdoppelt

Auch der Zuschuss für sicherheitsrelevante Aufgaben steigt erheblich: von bisher 1,1 auf künftig 2,1 Milliarden Euro. Die Mittel sind vorgesehen für Mehrkosten, die Berlin durch den Polizeischutz im Regierungsviertel, vor Ministerien und Botschaften sowie bei der Begleitung von Demonstrationen und Staatsbesuchen entstehen.

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