Das Bundeskabinett soll am 29. Juli 2026 über eine Reform der Ökostrom-Förderung sowie über eine Neuregelung für Stromnetzanschlüsse beraten. Ein entsprechender Beschluss wird für diesen Tag erwartet. Die Gesetzentwürfe stammen von Bundeswirtschaftsministerin Reiche (CDU).
Innerhalb der Bundesregierung wurde nach monatelangen Verhandlungen über die Vorhaben eine Einigung erzielt. Ziel von Reiches Plänen ist unter anderem eine Kostensenkung bei der EEG-Förderung.
Änderungen bei Solarförderung und Netzanschluss
Für neue, kleine Solaranlagen auf Hausdächern soll ab 2027 keine dauerhafte Förderung mehr gewährt werden. Darüber hinaus sieht der Entwurf vor, den Ausbau erneuerbarer Energien stärker mit dem Stromnetzausbau zu synchronisieren. Neue Wind- und Solaranlagen in Regionen mit überlasteten Netzen sollen künftig einen Teil ihrer Entschädigung verlieren können, wenn sie aufgrund von Netzengpässen keinen Strom einspeisen können.
Kritik aus Verbänden
Umwelt- und Energieverbände werfen Bundeswirtschaftsministerin Reiche vor, die Energiewende mit diesen Plänen auszubremsen.

















