Bundesländer fordern mehr Investitionen in Wasserstraßen wegen Niedrigwasser am Rhein

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Mehrere Bundesländer haben mehr Investitionen in Wasserstraßen gefordert. Hintergrund sind Einschränkungen für die Binnenschifffahrt durch niedrige Pegelstände in trockenen Sommern. Der Rhein führte zuletzt an vielen Stellen nur noch extrem wenig Wasser.

Vertreter der Landesregierungen von Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen trafen sich dazu zur Länderkonferenz Rhein in Wiesbaden. Die Länder kritisierten, dass Investitionen in Wasserstraßen weit hinter einer bedarfsgerechten Erhaltung zurückblieben.

Binnenschifffahrt im Schatten der Verkehrspolitik

Die Bundesländer bemängelten zudem, dass Straße und Schiene in der verkehrspolitischen Debatte regelmäßig im Vordergrund stünden, während die Wasserstraßen zu wenig Beachtung fänden.

Als notwendige Maßnahme nannten die Länder die Förderung von Binnenschiffsflotten, die auch bei extremem Niedrigwasser wirtschaftlich betrieben werden könnten. Leistungsfähige Binnenhäfen sowie ein zuverlässiger Gütertransport auf dem Rhein seien für die Versorgung der Industriestandorte von herausragender Bedeutung, hieß es.

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