Die EU-Kommission plant nach Medienangaben, die Mitgliedstaaten dazu zu bewegen, Halbleiter bei europäischen Start-ups zu kaufen. Die Überlegungen stehen im Zusammenhang mit einer Neuauflage des europäischen Chip-Gesetzes, das als „Chips Act 2.0“ bezeichnet wird.
Das ursprüngliche europäische Chip-Gesetz ist 2023 in Kraft getreten. Es hatte das Ziel, das Angebot an Halbleitern in der Europäischen Union zu erhöhen und den EU-Anteil am globalen Halbleitermarkt bis 2030 auf 20 Prozent zu verdoppeln. Laut der Nachrichtenagentur Reuters droht dieser Plan zu scheitern.
Nach Informationen aus einem Reuters vorliegenden Dokument soll sich die Neuauflage des Chip-Gesetzes nun stärker auf die Nachfrageseite konzentrieren. In diesem Zusammenhang sollen die EU-Staaten Halbleiter verstärkt von jungen Unternehmen aus Europa beziehen. Details zu den Plänen sollten Anfang Juni vorgestellt werden.
Halbleiter-Chips sind eine zentrale Komponente zahlreicher Anwendungen. Sie kommen unter anderem in Autos und in elektronischen Geräten wie Waschmaschinen zum Einsatz. Zudem werden sie für die Entwicklung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz benötigt.
Eine eigene Halbleiter-Produktion wird in diesem Zusammenhang als bedeutend für die technologische Souveränität Europas angesehen. Die Nachricht wurde am 29. Mai 2026 im Programm des Deutschlandfunks gesendet.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.

















