Deutschland scheitert im WM-Achtelfinale an Paraguay nach Elfmeterschießen

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Die deutsche Fußballnationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft 2026 im Sechzehntelfinale ausgeschieden. Gegen Paraguay unterlag das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann im Elfmeterschießen mit 3:4.

Es ist die erste Niederlage Deutschlands in einem WM-Elfmeterschießen. Das Spiel fand in Foxborough südwestlich von Boston vor 63.945 Zuschauern statt. Auf dem Rasen herrschten Temperaturen von knapp über 30 Grad.

Spielverlauf

Julio Enciso brachte Paraguay in der 42. Minute in Führung. Kai Havertz glich in der 54. Minute für Deutschland aus – es war sein dritter Turniertreffer. In der regulären Spielzeit und in der Verlängerung fielen keine weiteren Tore.

In der 102. Minute traf Jonathan Tah per Kopf, doch Schiedsrichter Jalal Jayed erkannte den Treffer nicht an. Als Begründung nannte der Unparteiische ein zu starkes Bedrängen des Torhüters durch Anton. ZDF-Schiedsrichter-Experte Thorsten Kinhöfer bezeichnete die Entscheidung als „absolut nicht nachvollziehbar“.

Elfmeterschießen

Im anschließenden Elfmeterschießen scheiterten auf deutscher Seite Kai Havertz, Nick Woltemade und Jonathan Tah. Paraguay verwandelte vier Elfmeter und zog damit in die nächste Runde ein.

Nagelsmann erklärte nach dem Spiel, er stehe weiterhin als Bundestrainer zur Verfügung. Deutschland hatte zuletzt 2014 in Brasilien den WM-Titel gewonnen. Die diesjährige Weltmeisterschaft ist die erste mit 48 teilnehmenden Mannschaften.

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