In Deutschland sind am Donnerstagvormittag erneut die Warnsysteme für den Katastrophenfall getestet worden. Um 11 Uhr wurden bundesweit Alarmmeldungen über verschiedene Kanäle ausgesendet.
Zum Einsatz kamen dabei die Warn-Apps Nina und Katwarn sowie das Cell-Broadcast-System, das Warnmeldungen direkt auf Mobiltelefone überträgt. Zudem heulten testweise Sirenen. Medien und Betreiber von Anzeigetafeln waren aufgerufen, den Alarm zu verbreiten. Um 11.45 Uhr folgte über dieselben Kanäle die offizielle Entwarnung.
Jährlicher Test seit 2022
Der bundesweite Warntag findet seit 2022 jährlich statt. Ziel ist es, zu überprüfen, ob die Behörden die Bevölkerung im Ernstfall zuverlässig erreichen können. Als mögliche Szenarien, für die das Warnsystem ausgelegt ist, gelten unter anderem Naturkatastrophen oder ein militärischer Angriff auf die Bundesrepublik.
Eine detaillierte Auswertung des Probealarmes steht noch aus.

















