Deutschlands größter Batteriespeicher entsteht in Sachsen-Anhalt

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Im sachsen-anhaltischen Klostermansfeld hat der Bau eines neuen Batteriespeichers begonnen. Das Unternehmen BW ESS, das zur familiengeführten BW Group gehört und seinen Firmensitz in Zürich hat, bezeichnet die geplante Anlage als größten Batteriespeicher Deutschlands.

Der Speicher soll eine Leistung von 1.000 Megawatt erreichen und bis zu 5.700 Megawattstunden Strom speichern können. Die Inbetriebnahme ist für 2028 geplant. Errichtet wird die Anlage auf einer Fläche von 15 Hektar. BW ESS will den Speicher selbst betreiben und damit vor allem im Stromhandel Einnahmen erzielen.

Investitionen und Lebensdauer

BW ESS-Vorstandschef Erik Strømsø kündigte an, dass das Unternehmen in den kommenden Jahren mehr als eine Milliarde Euro in Deutschland investieren will, Klostermansfeld eingeschlossen. Die Projektlaufzeit gibt Strømsø mit rund 40 Jahren an, die Batterien selbst sollen etwa 20 Jahre halten. BW ESS ist derzeit in fünf europäischen Ländern sowie in Australien tätig und beschäftigt rund 80 Mitarbeiter. Bislang hat das Unternehmen Speicher mit einer Gesamtkapazität von gut 540 Megawattstunden in Betrieb.

Wachsender Markt für Großspeicher

Nach Angaben der Battery-Charts der RWTH Aachen sind in Deutschland bereits 545 Großspeicher mit einer Kapazität von mindestens 1.000 Kilowattstunden in Betrieb. Zusammen kommen Großspeicher auf eine Kapazität von 5,9 Gigawattstunden. Alle Batteriespeicher – von Heimspeichern bis zu Großanlagen – erreichen gemeinsam rund 29,6 Gigawattstunden, wovon mit 22,1 Gigawattstunden der überwiegende Teil auf Heimspeicher entfällt. Die nationalen Pumpspeicherkraftwerke kommen auf 39 Gigawattstunden.

Auch weitere Großprojekte befinden sich in der Planung: Leag und Fluence wollen im brandenburgischen Jänschwalde eine Anlage mit 4.000 Megawattstunden Kapazität errichten, im nordrhein-westfälischen Waltrop ist ein Projekt mit 1.800 Megawattstunden geplant. Laut Bundesnetzagentur sollen bis Herbst 2029 weitere Großspeicher mit insgesamt mehr als 30 Gigawattstunden ans Netz gehen. Zum Wachstum des Marktes hat nach Branchenangaben auch der deutliche Rückgang der Preise für Batteriespeichertechnik beigetragen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.

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