Dürre in Deutschland: 600 Millionen Euro Schäden und akuter Futtermangel in der Landwirtschaft

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Eine seit Mitte Juni 2026 anhaltende Dürreperiode hat in der deutschen Landwirtschaft erhebliche Schäden verursacht. Nach Angaben des Deutschen Raiffeisenverbandes sind seitdem rund drei Millionen Tonnen Getreide und Raps ausgefallen, was Einnahmeverluste von 600 Millionen Euro bedeutet.

Günstige Witterungsbedingungen im Frühjahr verhinderten nach Einschätzung des Verbandes noch größere Schäden.

Futtermangel in Süddeutschland

Besonders spürbar ist die anhaltende Hitze und Trockenheit in der Tierhaltung. In Süddeutschland fehlt es an Futter für Nutztiere. Der Landesbauernverband Baden-Württemberg gibt an, dass derzeit 30 bis 40 Prozent weniger Futter zur Verfügung steht als sonst zu dieser Jahreszeit. Auf vertrockneten Wiesen wächst kaum etwas nach, sodass Betrieben, die auf Gras und Heu angewiesen sind, wichtige Reserven fehlen. Auch aus Bayern und Hessen melden die zuständigen Verbände Futterknappheit.

Vorzeitige Schlachtungen

Infolge der angespannten Versorgungslage werden Tiere in betroffenen Betrieben teilweise früher als üblich geschlachtet.

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