Ehrenamt im Mittelpunkt: Sat.1-Serie Frieda – Mit Feuer und Flamme beleuchtet das Leben auf dem Land

Dieses Thema Freunden empfehlen

Die neue Sat.1-Vorabendserie „Frieda – Mit Feuer und Flamme“ rückt das Leben auf dem Land und das Ehrenamt in den Mittelpunkt. Die Produktion von Saxonia Media ist in Sachsen angesiedelt und thematisiert unter anderem die Arbeit der Feuerwehr in ländlichen Regionen.

Ab dem 1. Juni ist die Serie ab 18 Uhr in Doppelfolgen bei Sat.1 zu sehen. Beim Streamingdienst Joyn stehen bereits ab dem 29. Mai die ersten zehn Folgen zur Verfügung. Insgesamt wurden 162 Folgen produziert.

Handlung und Hauptfiguren

Die Hauptrolle der Frieda übernimmt die 36-jährige Schauspielerin Laura Lippmann. Ihre Figur ist Krankenschwester und kehrt nach langer Abwesenheit mit ihrer 18-jährigen Tochter Pippa in ihre Heimat im Elbsandsteingebirge zurück. Frieda kämpft in der Serie als Gemeindeschwester um die Gesundheit ihres Vaters und zugleich um den Erhalt der Feuerwehr.

Auch im Privatleben der Figur spielt ihr Umfeld eine große Rolle: Frieda steht vor der Entscheidung zwischen ihrer alten Liebe, dem Bürgermeister Felix, und einem möglichen Neuanfang mit dem Feuerwehrmann Mirko. Bürgermeister Felix wird von Christopher Kohn dargestellt, Feuerwehrmann Mirko von Sebastian Deyle.

Ehrenamt und Pflege im Fokus

Laura Lippmann weist darauf hin, dass ein großer Teil ihrer Familie in der Krankenpflege tätig ist. Vor ihrem Schauspielstudium absolvierte sie ein Freiwilliges Soziales Jahr im Krankenhaus. Sie betont, pflegende Personen – ob beruflich, familiär oder ehrenamtlich – verdienten Anerkennung und Wertschätzung. Nach ihren Worten ist vielen nicht bewusst, wie viele Menschen ehrenamtlich tätig sind und was diese täglich leisten.

In der Serie mit dabei ist auch Schauspielerin Maren Gilzer, die privat im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis lebt und dort bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv ist. In „Frieda – Mit Feuer und Flamme“ spielt sie die langjährige Gemeindeschwester Erna Bäuerle.

Engagement für die Freiwillige Feuerwehr

Maren Gilzer hofft, dass die Serie junge Menschen motiviert, sich ehrenamtlich zu engagieren. Sie äußert, Serien erreichten Menschen oft emotionaler als reine Informationen oder Schlagzeilen und solche Geschichten könnten junge Menschen motivieren, selbst aktiv zu werden. Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr ist dabei nach den Angaben der Beteiligten auf verschiedene Weise möglich, etwa durch monatliche Beiträge oder die Mithilfe bei der Organisation von Veranstaltungen. Engagement sei in jedem Alter willkommen.

Beitrag teilen