Die britische Schauspielerin Emilia Clarke hat in einem Interview mit dem Magazin »Variety« über ihre Erfahrungen mit der Serie »Game of Thrones« gesprochen. Dabei ging es sowohl um Gerüchte zu den Gagen der Hauptdarsteller als auch um ihren Umgang mit Ruhm und die Gestaltung ihrer Figur Daenerys Targaryen.
Clarke, die acht Jahre lang Daenerys Targaryen verkörperte und zum Zeitpunkt des Gesprächs 39 Jahre alt war, wies Berichte über angebliche Gagen von 300.000 US-Dollar pro Folge als maßlos übertrieben zurück. Die Gehälter der Hauptdarsteller seien geringer gewesen, als vielfach angenommen werde. Konkrete Zahlen zum tatsächlichen Verdienst nannte sie nicht. Zugleich berichtete sie, finanziell so abgesichert zu sein, dass sie die Hypothek ihrer Eltern abbezahlen konnte.
Ruhm durch »Game of Thrones«
Im Interview sprach Clarke auch über die weltweite Bekanntheit, die sie Mitte zwanzig durch die Serie erlangte. Diese habe sie anfangs überfordert, sagte sie. Heute gehe sie entspannter mit ihrem Ruhm um. Sie habe viel Zeit damit verbracht, diesen zu verstehen, und vertritt die Ansicht, dass man weniger berühmt ist, je seltener man im Fernsehen zu sehen ist.
Umgang mit der Figur Daenerys
Die von Clarke gespielte Figur Daenerys Targaryen starb zum Ende der letzten Staffel von »Game of Thrones«. Clarke erklärte, sie habe mit dem Serientod der Figur Frieden geschlossen und betonte, dass sie an deren Schicksal nichts hätte ändern können. Sie schilderte, dass die Autoren David Benioff und D.B. Weiss darauf bestanden hätten, dass die Schauspieler die geschriebenen Zeilen exakt so sprechen. Wenn sie etwa Formulierungen wie »it is« zu »it’s« verkürzt habe, sei sie gebeten worden, die Zeilen noch einmal aufzunehmen.
Clarke sagte, sie habe Daenerys Targaryen acht Jahre lang zum Leben erweckt, sei aber nicht an der Konzeption oder Entwicklung der Figur beteiligt gewesen. Sie habe Drehbücher erhalten und versucht, sich bestmöglich in diese hineinzuversetzen und die Entscheidungen der Figur nachzuvollziehen, damit sie sich wie ihre eigenen anfühlen. Den fehlenden Einfluss auf die Figurenentwicklung habe sie nach eigener Darstellung akzeptiert.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.

















