EVG droht mit Streiks im Regionalverkehr wegen fehlender Verschärfung bei Gewalt gegen Zugbegleiter

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Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) droht mit deutschlandweiten Streiks im Regionalverkehr. Sollte die Bundesregierung das Strafmaß für Angriffe auf Zugbegleiter nicht verschärfen, will die Gewerkschaft ab Januar Arbeitskampfmaßnahmen einleiten.

EVG-Vorsitzender Burkert äußerte sich in diesem Sinne gegenüber der Bild am Sonntag. Der Chef des DB Regio-Gesamtbetriebsrats, Damde, erklärte, statistisch gesehen würden jeden Tag acht Beschäftigte im Dienst angegriffen.

Betriebsräte wollen Dienstplänen die Zustimmung verweigern

Damde kündigte an, Betriebsräte würden künftigen Dienstplänen die Zustimmung verweigern, wenn das entsprechende Gesetz weiter „Staub ansetze“. Damit verknüpft die EVG die Forderung nach einer gesetzlichen Verschärfung direkt mit betrieblichen Konsequenzen.

Verkehrsminister Bilger kündigte vor Kurzem an, das Thema bald in Gesprächen innerhalb der Bundesregierung zu behandeln.

Tödlicher Angriff auf Zugbegleiter

Anfang Februar war ein Zugbegleiter in einem Regionalexpress von einem Fahrgast angegriffen und tödlich verletzt worden. Das Gericht verurteilte den Angreifer wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu zehn Jahren Gefängnis.

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