Der nordrhein-westfälische FDP-Chef Henning Höne tritt nicht für den Bundesvorsitz der Freien Demokraten an. Höne ist Landesvorsitzender der FDP in Nordrhein-Westfalen.
Im Deutschlandfunk bezeichnete Höne seine Entscheidung, nicht für den Bundesvorsitz zu kandidieren, als bislang schwerste Entscheidung in seinem politischen Leben. Er erklärte, er habe gesehen, dass durch den Wettbewerb mit dem designierten FDP-Chef Wolfgang Kubicki die Gräben in der Partei an vielen Stellen tiefer geworden seien.
Nach seinen Worten hätten diese Gräben nach dem anstehenden Parteitag mit viel Kraft und Mühe wieder zugeschüttet werden müssen. Kubicki wird als designierter FDP-Chef bezeichnet.
In einem Podcast des Magazins „Focus“ sagte Kubicki, dass er als gescheitert gelten würde, falls die FDP in einem Jahr in Umfragen immer noch unter fünf Prozent liegen sollte. Für diesen Fall kündigte er an, Konsequenzen zu ziehen.
Die FDP plant, sich bei ihrem Bundesparteitag am Wochenende in Berlin personell neu aufzustellen. Ziel dieser personellen Neuaufstellung ist es, einen Weg aus der Krise zu finden.
Auf dem Bundesparteitag soll Kubicki den FDP-Chef Christian Dürr ablösen. Dürr war erst vor einem Jahr zum FDP-Chef gewählt worden und tritt vorzeitig ab. Als Grund für den vorzeitigen Rücktritt werden Niederlagen der FDP bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz genannt.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.

















