Vor dem Hintergrund einer Hitzewelle werden Forderungen nach besserem Schutz von Patienten und Pflegebedürftigen in Kliniken und Heimen laut. Patientenschützer und Sozialverbände verlangen verbindliche Maßnahmen für einen wirksamen Hitzeschutz in den Einrichtungen.
Der Vorsitzende der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Brysch, erklärte, noch immer seien Einrichtungen nicht für den Klimawandel gewappnet. Hunderttausende Krankenhauspatienten und Pflegeheimbewohner litten seiner Aussage nach im Sommer erneut unter extremen Temperaturen.
Brysch forderte, dass Gesundheitsministerin Warken in diesem Jahr verbindliche Investitionen zusagen müsse. Ebenso verlangte er entsprechende Zusagen von Umwelt- und Klimaschutzminister Schneider.
Der Sozialverband VdK äußerte sich inhaltlich ähnlich wie Brysch. Nach Darstellung des Verbands sind alte Gebäude ohne Klimaanlagen eine zusätzliche Belastung für die Gesundheit von Patienten und Bewohnern.
Verbandspräsidentin Bentele forderte, Heime und Kliniken sollten für einen effektiven Hitzeschutz aufgerüstet werden. Die Forderungen stehen im Zusammenhang mit der aktuellen Hitzewelle.

















