G7 gibt bis zu 100 Millionen Barrel aus Ölreserven frei – USA drängten auf rasche Freigabe

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Die G7-Staaten haben sich darauf verständigt, bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl aus ihren strategischen Reserven freizugeben. Die Maßnahme soll über einen Zeitraum von vier Monaten umgesetzt werden und zur Entlastung der Energiemärkte beitragen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron teilte die Entscheidung mit.

Den G7 gehören die USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan und Kanada an.

US-Regierung hatte auf rasche Freigabe gedrängt

Vorausgegangen war ein Vorstoß der US-Regierung: Washington hatte die europäischen G7-Staaten aufgefordert, Diesel-Reserven rasch freizugeben, um den Weltmarktpreis zu senken. Zugleich stellten die USA indirekt einen Exportstopp für Diesel nach Europa in Aussicht.

In den USA sind die Treibstoffpreise zuletzt stark gestiegen. Diesel wird dort überwiegend in Nutzfahrzeugen wie Lastwagen und Traktoren eingesetzt. Im November finden in den USA Zwischenwahlen statt.

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