Zehn Tage nach einer Sturzflut im Himalaya-Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet sind zwei weitere Menschen gerettet worden. Ein Arbeiter wurde aus einem Tunnel eines Wasserkraftwerks befreit, eine Frau aus einem eingestürzten Haus geborgen.
Bereits einen Tag zuvor hatten Rettungskräfte zwei weitere Arbeiter lebend geborgen. Ein Armeesprecher teilte mit, die Suche werde mit Hochdruck fortgesetzt.
Schwere Schäden an Infrastruktur
Mindestens zwölf Wasserkraftwerke wurden durch die Katastrophe zerstört. Ganze Ortschaften im Grenzgebiet fielen der Sturzflut zum Opfer. Hunderte Arbeiter werden noch vermisst.
Hohe Opferzahlen in Nepal und China
Die Gesamtzahl der bestätigten Toten in Nepal und China beläuft sich auf mindestens 1.325. Mehr als 5.500 Menschen werden in beiden Ländern weiterhin vermisst. Die Sturzflut hatte sich am Mittwoch der Vorwoche ereignet. Nach Einschätzung von Fachleuten könnte ein Gletscherabbruch am mehr als 7.000 Meter hohen Berg Langtang Lirung in Nepal die Ursache gewesen sein.

















