Im Zoo Berlin ist ein Margay-Jungtier zur Welt gekommen. Der Nachwuchs wurde am 13. Mai geboren und ist nach Angaben des Zoos das erste Margay-Jungtier in der über 180-jährigen Geschichte der Einrichtung.
Die Mutterkatze trägt den Namen Açailândia und brachte nur ein einzelnes Jungtier zur Welt. Margays bringen nach zooeigenen Angaben meistens nur ein Jungtier zur Welt, Zwillinge gelten als äußerst selten.
Margays werden auch als Baumozelot oder Langschwanzkatze bezeichnet und zählen zu den kleineren Wildkatzen Mittel- und Südamerikas. Europaweit leben derzeit 56 Margays in 24 Einrichtungen. Nach Einschätzung von Zoodirektor Andreas Knieriem werden Margays nur selten in Zoos gehalten und noch seltener erfolgreich gezüchtet.
In der freien Wildbahn sind Margays nachtaktiv und kommen vor allem in tropischen Regenwäldern von Südmexiko bis Argentinien vor. Sie verbringen einen Großteil ihres Lebens in Baumwipfeln und jagen Vögel, kleine Säugetiere, Eidechsen und Insekten.
Margays besitzen besonders bewegliche Fußgelenke. Dadurch können sie kopfüber Bäume hinabsteigen und sich von Ast zu Ast hangeln. Diese Fähigkeiten gelten unter Katzen als äußerst selten. Im Unterschied zu Hauskatzen haben Margays nur zwei Zitzen; größere Würfe hätten nach Zooangaben daher kaum Überlebenschancen.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.

















