Hurrikan Lala trifft Hawaii: Über 60.000 Haushalte ohne Strom, Überschwemmungen und Erdrutsche drohen

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Hurrikan «Lala» hat auf Big Island im US-Bundesstaat Hawaii schwere Schäden verursacht. Der Wirbelsturm der Kategorie 1 brachte zerstörerische Winde und massive Niederschläge auf die Insel, die rund 200.000 Einwohner zählt.

Bis zum frühen Samstagabend (Ortszeit) fiel für mehr als 60.000 Haushalte der Strom aus, wie die US-Webseite Poweroutage.us dokumentierte. Örtliche Medien berichteten zudem von umgestürzten Bäumen, Straßensperren und Überschwemmungen auf der Insel.

Zentrum zog südlich an Big Island vorbei

Das Zentrum des Hurrikans zog rund 90 Kilometer südlich an Big Island vorbei und bewegte sich dabei in westlicher Richtung. Ein Hurrikan der Kategorie 1 kann anhaltende Winde mit einer Geschwindigkeit von bis zu 153 Kilometern pro Stunde mit sich bringen.

Das US-Hurrikanzentrum (NHC) rechnete an den windzugewandten Seiten von Big Island mit 30 bis 50 Zentimetern Niederschlag. Die Behörde warnte vor Überschwemmungen, Erdrutschen und gefährlichem Wellengang und empfahl den Bewohnern, in sicheren Unterkünften zu verbleiben.

Weitere Inseln betroffen

Auch die kleineren Inseln Maui, Oahu, Kauai und Niihau sind von den Auswirkungen des Sturms betroffen. Bis einschließlich Sonntag drohen dort gefährlich starke Winde und heftige Niederschläge.

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