Inflation in Bayern sinkt im Mai auf 2,6 Prozent
In Bayern ist die Teuerung im Mai auf 2,6 Prozent gesunken. Die Inflationsrate lag damit um 0,3 Prozentpunkte unter dem Wert vom April.
Nach Angaben des Landesamts für Statistik handelt es sich bei den genannten Inflationszahlen um vorläufige Werte. Sie beschreiben die Preisveränderung im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat.
Entwicklung bei Energiepreisen
Heizöl war in Bayern im Mai 8,6 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, Kraftstoffe verteuerten sich im gleichen Zeitraum um 8,5 Prozent. Beide Energieprodukte waren jedoch günstiger als im Vormonat. Für Kraftstoffe gilt seit dem 1. Mai ein Tankrabatt der Bundesregierung.
Über einen längeren Zeitraum betrachtet zeigt die Auswertung des Landesamts deutliche Preissteigerungen bei Energieprodukten seit dem Jahr 2020. Im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2020 stiegen die Strompreise in Bayern um 13,5 Prozent, die Heizölpreise um 145,9 Prozent und die Erdgaspreise um 80,7 Prozent. Die Preise für Brennholz, Holzpellets und andere feste Brennstoffe legten um 61,4 Prozent zu, Kraftstoffpreise um 58,5 Prozent. Im Jahr 2020 war Rohöl infolge der Corona-Krise zeitweise außergewöhnlich günstig.
Unterschiedliche Entwicklungen bei Lebensmitteln
Nahrungsmittel kosteten in Bayern im Mai insgesamt 0,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Innerhalb der Warengruppe verlief die Entwicklung unterschiedlich: Die Preise für Gemüse sanken um 0,5 Prozent, Molkereiprodukte und Eier verbilligten sich um 3,3 Prozent.
Butter war im Mai mehr als ein Viertel günstiger als ein Jahr zuvor. Deutlich teurer wurden hingegen einige andere Produkte: Die Preise für Kaffee lagen um 10,7 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats, Fisch und Meeresfrüchte verteuerten sich um 6,4 Prozent.

















