Ingeborg Bachmann hat sich in ihrem literarischen Werk intensiv mit der nationalsozialistischen Vergangenheit auseinandergesetzt. Die NS-Zeit und ihre Nachwirkungen gehörten zu den zentralen Themen der österreichischen Schriftstellerin.
Ein persönlicher Bezug prägte diese Auseinandersetzung: Bachmanns Vater war überzeugter Nationalsozialist. In ihrem Werk stellte sie die Frage, was nach 1945 mit der Gewalt geschehen ist – und beschäftigte sich damit, wie die deutsche und österreichische Nachkriegsgesellschaft mit Schuld umging.
Schuldfrage als literarisches Motiv
Die Frage nach Verantwortung und Kontinuität nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zieht sich durch Bachmanns Schaffen. Dabei richtete sie den Blick sowohl auf gesellschaftliche als auch auf persönliche Dimensionen dieser Auseinandersetzung.
Volker Weidermann widmet sich Bachmanns Verhältnis zur NS-Vergangenheit in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT (Nr. 27/2026).
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.

















