Kai Wegner verzichtet auf CDU-Spitzenkandidatur und Landesvorsitz in Berlin

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Kai Wegner wird bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl im September nicht als CDU-Spitzenkandidat antreten. Der Regierende Bürgermeister von Berlin erklärte zudem, auch den Vorsitz des CDU-Landesverbandes niederlegen zu wollen, den er seit 2019 innehat.

Wegner begründete seinen Schritt damit, dass ihm das Land Berlin und die Partei wichtiger seien als seine eigene Person. Er sprach sich dafür aus, dass die CDU geeint in den Wahlkampf ziehe.

Öffentliche Kritik und offener Brief

Wegner war zuletzt unter Druck geraten – im Zusammenhang mit seiner Kommunikation beim Stromausfall im Berliner Südwesten Anfang Januar. Er räumte dabei eigene Fehler ein. Wörtlich sagte er: „Ja, ich habe kommunikative Fehler gemacht. Und das war auch Mist.“ Gleichzeitig entschuldigte er sich bei den Berlinerinnen und Berlinern.

CDU-Mitglieder hatten zuvor in einem offenen Brief den Rückzug Wegners gefordert. Darin hieß es, ein Wahlkampf mit ihm sei verloren, und ein Rückzug sei ein Dienst am Amt und an der Partei. Mitunterzeichner war der Unternehmer Christian Miele. Auch die Junge Union hatte sich für einen Rückzug Wegners ausgesprochen.

Weiteres Vorgehen offen

Wann genau Wegner den Landesvorsitz abgibt, ist noch nicht festgelegt. Er kündigte an, darüber mit den Vorsitzenden der CDU-Kreisverbände beraten zu wollen.

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