In Laos haben sich vier Goldsucher nach mehr als einer Woche aus einer überfluteten Höhle befreit. Die Männer waren zuvor in dem Höhlensystem eingeschlossen gewesen.
Nach Angaben des an der Rettungsmission beteiligten Höhlentauchers Josh Richards gelang der Ausstieg ohne direkte Hilfe von außen. Die vier Männer hätten es allein geschafft, sich aus dem Berg zu befreien. Der US-Sender CNN bestätigte diese Angaben. Die Befreiung erfolgte an einem Nachmittag (Ortszeit).
Bereits am Freitag vor der Befreiung war ein erster eingeschlossener Goldsucher gerettet worden. Die damals laufende Rettungsaktion war aus Sicherheitsgründen abgebrochen worden. Die Männer hatten sich in einer Kammer aufgehalten, die Hunderte Meter vom Höhleneingang entfernt lag.
Die Höhle war nach starkem Regen geflutet worden, zudem kam es in der Umgebung zu einem Erdrutsch. Nach Berichten war der Wasserstand in der Höhle inzwischen so weit gesunken, dass die Goldsucher auf dem Weg nach draußen nicht tauchen mussten. Die Männer hatten demnach keine Erfahrung mit Tauchausrüstung.
Die befreiten Goldsucher werden nach Angaben von Josh Richards von Ärzten untersucht. Zwei weitere Männer werden in der Höhle weiterhin vermisst. Rettungskräfte haben den größten Teil des Höhlensystems abgesucht, bislang jedoch keine Spur der Vermissten gefunden. In diesem Zusammenhang wird berichtet, dass die Hoffnungen für die beiden Männer immer weiter sinken.

















