Linnemann verzichtet auf Kürzung der Rentenansprüche für pflegende Angehörige

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Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) hat angekündigt, auf geplante Einsparungen bei den Rentenansprüchen für pflegende Angehörige zu verzichten. Damit positioniert er sich gegen Pläne seiner Amtsvorgängerin Nina Warken (CDU).

Pflegekassen zahlen unter bestimmten Voraussetzungen Rentenbeiträge für Menschen, die Angehörige pflegen. Geplant war eine Kürzung dieser Rentenbeiträge um 30 Prozent. Linnemann erklärte gegenüber der Bild am Sonntag: „Ich möchte bei pflegenden Angehörigen, bei der Rente, nicht sparen.“

SPD und SoVD begrüßen die Ankündigung

Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßte den Schritt. Christos Pantazis, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion, bezeichnete die Ankündigung als „Kurskorrektur“ und „ein wichtiger Schritt“.

Auch der Sozialverband Deutschland (SoVD) befürwortete die Pläne Linnemanns. Verbandschefin Michaela Engelmeier äußerte sich entsprechend gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

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