Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Dillinger Hütte im saarländischen Dillingen besucht und sich für die grüne Transformation der Stahlindustrie ausgesprochen. Merz sicherte dabei Unterstützung von Seiten des Bundes zu und erklärte, dass auch künftig wettbewerbsfähiger Stahl in Deutschland und im Saarland hergestellt werden könne.
Als Voraussetzung nannte Merz unter anderem eine weitere Entlastung der Unternehmen bei den Energiekosten. Die Dillinger Hütte gehört zur Stahl Holding Saar, die am Standort ein Dekarbonisierungsprojekt umsetzt.
Wasserstoff statt Koks
Kernstück des Projekts ist der Ersatz von Koks durch Wasserstoff in der Stahlproduktion. An den Standorten Dillingen und Völklingen sollen rund 120 neue Gebäude sowie eine Direktreduktionsanlage entstehen, die künftig den Hochofen ersetzen soll. Das Gelände befindet sich derzeit noch im Bau. Für die Herstellung von grünem Stahl werden neben Wasserstoff auch große Mengen an Strom benötigt.
Beteiligung an DeepTech-Unternehmen bekanntgegeben
Am Rande des Besuchs wurde die Beteiligung der Stahl Holding Saar an dem DeepTech-Unternehmen Y-SIC bekanntgegeben. Am Standort Dillingen soll künftig industriell Siliziumkarbid hergestellt werden, das unter anderem für Solarkraftwerke und KI-Rechenzentren benötigt wird.
Beim Besuch des Bundeskanzlers waren der Vorstandsvorsitzende von Saarstahl Dillinger, Stefan Rauber, sowie die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) anwesend.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.

















