Rasanter Export-Rückgang: EU liefert 30,4% weniger Waren in die USA als im Vorjahr

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Die Europäische Union hat im ersten Quartal 2026 deutlich weniger Waren in die Vereinigten Staaten exportiert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Nach Angaben des Statistikamtes Eurostat gingen die Ausfuhren in die USA im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2025 um 30,4 Prozent zurück.

Der Wert der EU-Exporte in die USA belief sich im ersten Quartal 2026 auf 119,4 Milliarden Euro. Trotz des deutlichen Rückgangs blieben die Vereinigten Staaten mit einem Anteil von 18,6 Prozent an den Ausfuhren der Europäischen Union das wichtigste Zielland. Der Rückgang der EU-Exporte gegenüber den USA ist der stärkste unter den wichtigsten Handelspartnern der EU.

Insgesamt exportierte die EU im ersten Quartal 2026 Waren im Wert von 640,5 Milliarden Euro in Drittstaaten. Der Gesamtwert dieser Ausfuhren lag damit 8,8 Prozent unter dem Niveau des ersten Quartals 2025.

Unter den wichtigsten Abnehmerländern der EU lag Großbritannien mit Warenimporten im Wert von 88,7 Milliarden Euro an zweiter Stelle hinter den USA. Auf das Vereinigte Königreich entfielen 13,8 Prozent der EU-Ausfuhren. Danach folgten im Ranking der wichtigsten Abnehmerländer die Schweiz, China und die Türkei.

Auch gegenüber anderen wichtigen Handelspartnern verzeichnete die EU Rückgänge. Die Exporte in die Türkei sanken im ersten Quartal 2026 um 8,2 Prozent, die Ausfuhren nach China gingen um 7,9 Prozent zurück.

US-Zollpolitik und Vereinbarung mit der EU

US-Präsident Donald Trump hat in seiner zweiten Amtszeit Zölle zu einem zentralen Instrument seiner Wirtschafts- und Außenpolitik gemacht und verschiedene Länder wiederholt mit Einfuhrbeschränkungen belegt.

Im August 2025 einigten sich Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf eine Vereinbarung zu Zöllen zwischen der EU und den USA. Diese sieht vor, dass die EU Industriezölle auf US-Waren, darunter Autos und Maschinen, vorübergehend abschafft. Im Gegenzug verpflichtete sich Trump, auf die meisten EU-Produkte maximal 15 Prozent Zoll zu erheben. Die Vereinbarung soll bis Ende 2029 gelten.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.

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