RB Leipzig hat im laufenden Transfersommer Einnahmen von über 170 Millionen Euro erzielt – darunter 125 Millionen Euro aus dem Verkauf von Yan Diomande an Real Madrid. Dennoch sieht sich der Verein bei weiteren Investitionen in den Kader erheblich eingeschränkt.
Sportchef Marcel Schäfer erklärte gegenüber der Sport-Bild: „Zu glauben, dass wir nach einem großen Transfer ein Club sind, der eine Schatztruhe zum Geldausgeben hat, ist nicht richtig.“ Gleichzeitig betonte er: „Daher haben wir auf der Abgangsseite wirtschaftlich noch einiges zu tun, weil wir den Kader auf ein gesundes Maß zurückführen müssen.“
Regelwerk begrenzt Ausgaben
Ein wesentlicher Grund für die eingeschränkten Möglichkeiten liegt in geltenden Kaderkostenregeln auf nationaler und internationaler Ebene. Diese sehen vor, dass Vereine maximal 70 Prozent ihrer Einnahmen für Ablösesummen, Gehälter und Beraterhonorare aufwenden dürfen. Zudem müssen Sponsoring-Zahlungen marktüblich gestaltet sein. RB Leipzig hat im Sommer bislang rund 50 Millionen Euro in Neuzugänge investiert, darunter die Leihe von Christopher Nkunku von der AC Mailand.
Gescheiterte Transfers und offene Suche
Zwei geplante Zugänge kamen nicht zustande: Der Transfer von Fisnik Asllani von der TSG Hoffenheim scheiterte nach dem Medizincheck, der Wechsel von Said El-Mala vom 1. FC Köln wurde nicht vollzogen, da das Gesamtpaket zu kostspielig gewesen wäre. Weiterhin bemüht sich der Verein um den belgischen Stürmer Matias Fernandez-Pardo.
Hintergrund der angespannten Finanzlage ist unter anderem die zuletzt absolvierte Saison ohne Europapokal-Teilnahme. Auf der Abgangsseite gestaltet sich die Lage ebenfalls schwierig: Innenverteidiger Castello Lukeba steht dem Vernehmen nach zur Disposition, ohne dass sich bislang konkrete Kaufinteressenten gezeigt haben. Nick Woltemade, der derzeit bei Newcastle United unter Vertrag steht und dort selten zum Einsatz kommt, wird ebenfalls mit einem möglichen Wechsel in Verbindung gebracht.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.

















