Rentenkommission: Bärbel Bas fordert Einstimmigkeit bei Empfehlungen

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Bas pocht auf Einstimmigkeit in Rentenkommission

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat erneut auf eine einheitliche Linie in der Rentenkommission gedrängt. Eine einstimmige Empfehlung des Gremiums solle nach ihren Aussagen umgesetzt werden.

Bas, die im Zusammenhang mit der Berichterstattung als SPD-Co-Vorsitzende und an anderer Stelle als SPD-Chefin bezeichnet wird, äußerte sich zur Arbeit der Kommission in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Erwartung an die Rentenkommission

Bas wird mit der Aussage wiedergegeben, Bundeskanzler Friedrich Merz und sie hätten eine Einstimmigkeit als Erwartung an die Vorsitzenden des Gremiums formuliert. Sollte die Kommission zu einer einmütigen Empfehlung kommen, werde diese demnach so umgesetzt.

Für den Fall, dass eine Einstimmigkeit ausbleibt, müsse in der Koalition darüber gesprochen werden, heißt es weiter.

Auftrag und Zusammensetzung des Gremiums

Die Bundesregierung hat die Rentenkommission eingesetzt, um Vorschläge für die langfristige Finanzierung der Rente zu erarbeiten. In dem Gremium sitzen neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Vertreter der Regierungsparteien CDU, CSU und SPD.

Laut nicht näher benannten Medieninformationen soll der Abschlussbericht der Rentenkommission Ende Juni vorgelegt werden.

Berichte über mögliche Empfehlungen

Die Bild-Zeitung berichtete, das Gremium plane unter anderem, langfristig die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre zu empfehlen. Zudem sei eine schrittweise Absenkung des Rentenniveaus von 48 auf 46 Prozent vorgesehen.

Mehrere Mitglieder der Kommission erklärten demnach nach dem Bericht der Bild-Zeitung, es gebe zu diesen Themen noch keinerlei Einigung.

Die Nachricht wurde am 30. Mai 2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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