Die Rentenkommission der Bundesregierung hat am Montag ihren Abschlussbericht an Bundeskanzler Friedrich Merz und Arbeitsministerin Bärbel Bas übergeben. Das 13-köpfige Gremium hatte seine Arbeit im Januar 2026 aufgenommen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) äußerte sich am Rande des Tags der Industrie in Berlin zu den vorgelegten Empfehlungen. Er bezeichnete die Reformvorschläge als gute Arbeitsgrundlage für die Koalition und hob hervor, dass die Vorschläge eine „unfassbare Tragweite“ hätten.
Medienberichte zu möglichen Reforminhalten
Über konkrete Inhalte des Abschlussberichts lagen zunächst keine offiziellen Angaben vor. Medienberichten vom Wochenende zufolge soll sich die Kommission unter anderem dafür ausgesprochen haben, das Renteneintrittsalter künftig an die Entwicklung der Lebenserwartung zu koppeln. Zudem soll die abschlagsfreie Frühverrentung nach 45 Beitragsjahren demnach abgeschafft werden. Diese Angaben sind bislang nicht offiziell bestätigt.
Wie die Bundesregierung mit den Empfehlungen weiter verfährt, blieb zunächst offen. Die Koalition muss auf Grundlage des Berichts über weitere Schritte entscheiden.

















