Rheinbund, Dreyfus-Freispruch und Joachim Löw – Was am 12. Juli geschah

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Kalenderblatt: Der 12. Juli in der Geschichte

Der 12. Juli ist in der Geschichte durch mehrere bedeutende Ereignisse geprägt – von politischen Weichenstellungen über juristische Rehabilitierungen bis hin zu sportlichen Meilensteinen.

Rheinbund und UN-Resolution

Im Jahr 1806 schlossen sich Gesandte von 16 deutschen Ländern in Paris zum Rheinbund zusammen. Gut zwei Jahrhunderte später, im Jahr 2011, verabschiedete der UN-Sicherheitsrat einstimmig die Resolution 1998 zum Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten. Die Resolution, die unter deutscher Federführung erarbeitet worden war, ächtet ausdrücklich Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser.

Rehabilitierung von Alfred Dreyfus

Am 12. Juli 1906 sprach das französische Kassationsgericht Alfred Dreyfus vollständig frei. Dreyfus war 1894 wegen angeblichen Verrats militärischer Geheimnisse an das Deutsche Reich zu lebenslanger Verbannung verurteilt worden. Das Anklagematerial, auf dessen Grundlage das Urteil erging, wurde später als Fälschung entlarvt.

Joachim Löw wird Bundestrainer

Am 12. Juli 2006 wurde Joachim Löw in Frankfurt am Main als neuer Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft vorgestellt. Er übernahm das Amt als Nachfolger von Jürgen Klinsmann.

Geburts- und Todestage

Unter den Persönlichkeiten, die mit dem 12. Juli verbunden sind: Der Architekt Oswald Mathias Ungers wurde 1926 geboren und starb 2007. Der Moderator und Musiker Götz Alsmann wurde 1957 geboren, Monika Herz 1951 und die Fußballerin Simone Laudehr, Weltmeisterin von 2007, im Jahr 1986. Die Moderatorin Miriam Pielhau, geboren 1975, starb am 12. Juli 2016.

Der 12. Juli ist außerdem Namenstag für Felix, Johannes und Sigisbert.

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