Richter stoppt Trump: Kennedy Center bleibt Kennedy Center und darf nicht schließen

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Ein Richter in Washington hat angeordnet, dass der Name Trump von der Fassade des Kennedy Center entfernt werden muss. Zudem darf das Kulturzentrum zumindest vorläufig nicht wie von US-Präsident Donald Trump geplant im Sommer für zwei Jahre wegen Renovierungsarbeiten geschlossen werden.

Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass der US-Kongress dem Kennedy Center seinen Namen gegeben habe und folglich nur der Kongress diesen Namen ändern dürfe. Das Zentrum in Washington ist nach dem früheren US-Präsidenten John F. Kennedy benannt, der von 1917 bis 1963 lebte. Im Kennedy Center werden traditionell verschiedene Genres von Theater, Tanz und Musik gezeigt.

Trump hatte das Kennedy Center kurz nach seinem Amtsantritt unter seine Kontrolle gebracht. Er kündigte einen Kampf gegen von ihm als „anti-amerikanische Propaganda“ bezeichnete Inhalte in der Kulturwelt an. In diesem Zusammenhang entließ er mehrere Mitglieder des Kuratoriums des Kennedy Center und übernahm selbst den Vorsitz des Gremiums.

Zur Neuausrichtung des Hauses beauftragte Trump seinen Vertrauten Richard Grenell. Im Dezember wurde das Kennedy Center in Trump Kennedy Center umbenannt. Nach dieser Umbenennung kam es zu großem Protest, zudem sagten Künstler Auftritte ab.

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