In Sachsen-Anhalt erhalten für das kommende Wintersemester 36 angehende Medizinstudierende einen Studienplatz über die Landarztquote. Das ist die bisher höchste Zahl an Zulassungen über dieses Programm. Das Studium beginnt am 1. Oktober.
Die Bewerberinnen und Bewerber haben Verträge unterzeichnet, in denen sie sich verpflichten, nach ihrer Ausbildung als Hausärztinnen oder Hausärzte in unterversorgten Regionen Sachsen-Anhalts tätig zu werden. Die Zulassung erfolgt über die Stiftung für Hochschulzulassung für die Universitäten in Halle oder Magdeburg.
Quote im Mai angehoben
Der Landtag von Sachsen-Anhalt hatte die Landarztquote im Mai von 7,8 auf 8,8 Prozent erhöht. Durch diese Anhebung wurden vier zusätzliche Studienplätze geschaffen.
Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) bezeichnete die Landarztquote als großen Erfolg. Seit Einführung des Programms seien damit bereits mehr als 130 zukünftige Landärztinnen und Landärzte für ländliche Regionen des Landes gewonnen worden. Jörg Böhme, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt, bezeichnete die Landarztquote als wichtigen Baustein für die ambulante Versorgung in der Fläche. Die KVSA will die angehenden Medizinerinnen und Mediziner während des Studiums begleiten und ihnen Einblicke in die praktische Arbeit ermöglichen.

















