Sommer 2026 war für Westeuropa der heißeste seit Messbeginn

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Das EU-Klimabeobachtungsprogramm Copernicus hat am 2. Oktober 2026 eine Analyse zum europäischen Sommer vorgelegt. Die Ergebnisse zeigen, dass der Sommer 2026 für den Westen Europas der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war. Für den gesamten Kontinent war es der drittwärmste jemals gemessene Sommer.

Die Durchschnittstemperatur lag bei knapp 22 Grad – rund 2,5 Grad über dem Vergleichswert der Jahre 1991 bis 2020. Mehr als die Hälfte Europas war in dieser Zeit einem extremen Hitzestress ausgesetzt.

Rekord-Tiefstände an großen Flüssen

Copernicus stellte zudem außergewöhnliche Niedrigwasserstände an vielen großen europäischen Flüssen fest. Im Juli und August wurden im Rhein, in der Donau und in der Seine Rekord-Tiefstände gemessen. Diese hatten nach Copernicus-Angaben negative Folgen für die Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen, die Kühlung von Kernreaktoren sowie die Stromerzeugung durch Wasserkraft.

Waldbrandfläche fast doppelt so groß wie im Durchschnitt

Nach Angaben des Europäischen Waldbrand-Informationssystems (EFFIS) war die in der EU verbrannte Fläche bis zum 2. September fast doppelt so groß wie im Durchschnitt der Jahre 2006 bis 2025 für diese Jahreszeit. Besonders ausgedehnte Brände wurden in Spanien und Frankreich verzeichnet.

Copernicus ist das Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union. Der Copernicus-Atmosphärendienst überwacht die Luftqualität mithilfe von Satelliten-, Boden- und weiteren Messungen. Die von den Satelliten erhobenen Daten werden nach Angaben des Bundesumweltamts durch Messergebnisse am Boden überprüft, die an Land, auf See und in der Luft erhoben werden.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.

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