Zwei Sozialverbände fordern, dass gesamtgesellschaftliche Aufgaben in der Kranken- und Pflegeversicherung künftig aus Steuermitteln finanziert werden. Die Forderungen richten sich an CDU-Politiker Carsten Linnemann.
Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK, sprach sich gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland dafür aus, gesamtgesellschaftliche Aufgaben sowohl in der Krankenversicherung als auch in der Pflegeversicherung aus Steuermitteln zu tragen.
Sozialbeiträge sollen auf 40 Prozent sinken
Michaela Engelmeier, Vorsitzende des Sozialverbands Deutschland, äußerte sich gegenüber der Funke-Mediengruppe in ähnlicher Richtung. Sie fordert, der Bund müsse versicherungsfremde Leistungen – darunter solche für Grundsicherungsempfänger – aus Steuern finanzieren. Zudem spricht sie sich dafür aus, die Sozialbeiträge auf 40 Prozent abzusenken.
Zur geplanten Pflegereform erklärte Engelmeier, diese müsse kommen, dürfe aber nicht ausschließlich auf Einsparungen ausgerichtet sein.

















