Im Freistaat Bayern sind die Reallöhne im ersten Quartal um 1,8 Prozent gestiegen. Damit setzt sich die Entwicklung steigender Reallöhne nun im elften Quartal in Folge fort.
Die Angaben beruhen auf Daten des Bayerischen Landesamtes für Statistik. Demnach erhöhten sich die Nominallöhne im gleichen Zeitraum um 4,1 Prozent, während die Verbraucherpreise um 2,2 Prozent zulegten.
Stärkere Zuwächse bei niedrigen Einkommen
Nach den Erhebungen des Landesamtes stiegen die Nominallöhne der vollzeitbeschäftigten Personen mit den niedrigsten Einkommen prozentual am stärksten. Der gesetzliche Mindestlohn wurde von 12,82 Euro auf 13,90 Euro brutto pro Stunde angehoben.
Für die Auswertung der Nominallöhne befragte das Landesamt für Statistik in einer repräsentativen Stichprobe rund 6.400 bayerische Betriebe.
Unterschiedliche Entwicklung nach Branchen
Zwischen den Wirtschaftsbereichen zeigten sich deutliche Unterschiede. Im Bereich Information und Kommunikation nahmen die Nominallöhne um 8 Prozent zu. In der Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen lag der Anstieg bei 7,8 Prozent.
Im produzierenden Gewerbe stiegen die Nominallöhne in der Wasser-, Abwasser- und Entsorgungswirtschaft um 5,7 Prozent. Im Wirtschaftsbereich öffentliche Verwaltung, Bundeswehr und Sozialversicherung erhöhten sie sich um 0,5 Prozent, im Bereich Erziehung und Unterricht um 2,9 Prozent.

















