Studie zeigt steigenden problematischen Cannabis-Konsum nach Legalisierung in USA und Kanada

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Ein Forschungsteam der britischen Universität Bath hat gemeinsam mit internationalen Wissenschaftlern Studien zur Cannabis-Legalisierung ausgewertet. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal The Lancet Psychiatry veröffentlicht. Hauptautor ist Tom Freeman.

Das Team analysierte Veränderungen in der Cannabis-Politik verschiedener Länder im Zeitraum von 2000 bis 2025.

Befunde aus den USA und Kanada

In den USA und Kanada nahm problematischer Konsum besonders dann zu, wenn sich der Einzelhandelsverkauf von Cannabis-Produkten ausweitete. Gleichzeitig erhöhte sich der Wirkstoffgehalt des konsumierten Cannabis. Der Anteil der Erwachsenen mit einer Cannabis-Abhängigkeit stieg in beiden Ländern an. Zudem wurde ein Anstieg der Krankenhausaufenthalte wegen Psychosen und psychotischer Störungen bei Menschen mit problematischem Konsum verzeichnet.

Für Europa, Afrika und Ozeanien konnten die Forscher hingegen keine direkten Zusammenhänge zwischen einer Legalisierung und Veränderungen im Konsumverhalten belegen.

Lage in Deutschland

In Deutschland wurde Cannabis im April 2024 teilweise legalisiert. Seitdem ist Erwachsenen der Anbau von bis zu drei Pflanzen in Privatwohnungen erlaubt. Zuhause dürfen bis zu 50 Gramm gelagert werden, unterwegs sind 25 Gramm zulässig. Darüber hinaus sind nicht-kommerzielle Anbauvereinigungen mit bis zu 500 Mitgliedern gestattet.

Für Deutschland wurden mit Stand 2025 keine signifikanten Veränderungen im Cannabis-Konsum seit der Legalisierung festgestellt. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit weist darauf hin, dass Konsum die Gehirnentwicklung beeinträchtigen könne. Studien belegen zudem einen Zusammenhang zwischen Cannabis-Konsum im Jugendalter und psychotischen Störungen. Eine 2024 im Fachjournal Psychological Medicine veröffentlichte Studie kommt zu dem Befund, dass die meisten Jugendlichen mit einer psychotischen Störung eine Vorgeschichte mit Cannabiskonsum aufweisen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.

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