Südwestdeutsche Wirtschaft fordert von Bundesregierung rasche Reformen bei Sozialabgaben

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Wirtschaftsverbände und Großkonzerne aus Bayern und Baden-Württemberg haben die Bundesregierung in einem gemeinsamen Schreiben zu raschen Reformen aufgefordert. Zu den Unterzeichnern zählen unter anderem Audi, BMW, ZF, Mercedes-Benz, Porsche, Siemens und Eberspächer sowie die Verbandsspitzen der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeber und der Verband Südwestmetall.

Das Schreiben richtet sich an Bundeskanzler Merz, Arbeitsministerin Bas, Wirtschaftsministerin Reiche sowie an die Fraktionsvorsitzenden der Regierungsparteien. Die Mediengruppe Bayern zitiert aus dem Brief.

Forderung nach Umsetzung ohne Abstriche

In dem Schreiben heißt es, angekündigte Reformvorhaben müssten „schleunigst und ohne irgendwelche Abstriche“ umgesetzt werden. Konkret fordern die Unterzeichner eine nachhaltige Reduzierung der Beitragsbelastung in der Sozialversicherung. Diese liege derzeit mit über 42 Prozent auf einem Höchststand.

Darüber hinaus stellen die Unterzeichner fest, dass Unternehmen in Deutschland unter erheblichem Druck stünden. Als Gründe werden hohe Energiekosten sowie sich wandelnde wirtschaftliche Rahmenbedingungen genannt.

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