Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten in Deutschland hat einen neuen Höchststand erreicht. Rund 32 Prozent der abhängig Beschäftigten arbeiteten im betrachteten Zeitraum in Teilzeit. Das Thema Teilzeitarbeit steht damit verstärkt im Fokus arbeitsmarktpolitischer Debatten.
In einem aktuellen Bericht wird geschildert, wie sich die Situation für Menschen darstellt, die ihre Arbeitszeit gerne erhöhen würden, dafür aber nach eigener Darstellung auf Hindernisse stoßen. Drei Betroffene erläutern darin, welche Gründe aus ihrer Sicht einer Aufstockung im Weg stehen.
Eine dieser Personen ist Maria Clemens*, 50 Jahre alt und Historikerin. Sie berichtet, in ihrem bisherigen Berufsleben nach eigener Aussage nie eine Vollzeitstelle gefunden zu haben. Arbeitgeber hätten ihr häufig gesagt, es gebe nicht genug Budget für eine Vollzeitstelle.
Im Kulturbereich, in dem viele Stellen aus öffentlichen Mitteln finanziert werden, wird zugleich von knapper werdenden finanziellen Ressourcen berichtet. Dies betrifft demnach auch Beschäftigungsverhältnisse, die in Teilzeit organisiert sind.
In einer Zusammenfassung wird außerdem darauf hingewiesen, dass sich Teilzeitbeschäftigte über Unterstellungen des CDU-Politikers Friedrich Merz ärgern. Das Thema Teilzeitarbeit wird dabei mit Fragen von Arbeitsmarkt, Care-Arbeit, Rente und den Perspektiven von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern verknüpft.

















