Telekom und Ver.di finden gemeinsamen Nenner: Neuer Tarifvertrag mit Lohnsteigerungen für 60.000 Beschäftigte

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Telekom und Ver.di erzielen Einigung auf neuen Tarifvertrag

Die Deutsche Telekom und die Gewerkschaft Ver.di haben sich nach mehreren Verhandlungsrunden auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Der Abschluss betrifft rund 60.000 Tarifbeschäftigte des Unternehmens.

Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2028. Für die betroffenen Beschäftigten wird der Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen bis Ende 2028 verlängert.

Stufenweise Entgeltsteigerungen vereinbart

Der neue Tarifvertrag sieht verschiedene Entgeltsteigerungen vor. Das zusätzliche Monatsentgelt für Vollzeitkräfte soll zum 1. August durch einen Aufschlag von 150 Euro auf 340 Euro erhöht werden. Zum 1. Juli des auf die Einigung folgenden Jahres ist eine weitere Erhöhung dieses zusätzlichen Monatsentgelts um 140 Euro vorgesehen.

Mitte 2028 ist zudem ein Zuschlag von 2,4 Prozent auf die Tabellenentgelte vorgesehen. Gewerkschaftsmitglieder erhalten im Rahmen der Einigung zwei Boni in Höhe von zusammen 660 Euro.

Bewertungen der Tarifparteien und weiteres Verfahren

Telekom-Personalchefin Birgit Bohle bezeichnete den Abschluss des Tarifvertrags als ausgewogen. Ver.di-Verhandlungsführer Frank Sauerland sprach mit Blick auf die vereinbarten Leistungen von einem Zeichen der Anerkennung für engagierte Beschäftigte.

Sauerland erklärte weiter, ohne die Beteiligung der Beschäftigten an Warnstreiks, Kundgebungen und Aktionen wäre das erzielte Ergebnis so nicht möglich gewesen. Die Tarifverhandlungen waren von zahlreichen Warnstreiks begleitet.

Die Mitglieder der Gewerkschaft Ver.di müssen dem neuen Tarifvertrag noch zustimmen. Die Tarifkommission empfiehlt nach Angaben von Ver.di einstimmig die Annahme.

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