Totale Sonnenfinsternis in Spanien – in Deutschland bis zu 90 Prozent Verdunklung sichtbar

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In Teilen Europas war am Abend eine Sonnenfinsternis zu beobachten. In Nord- bis Zentralspanien verdunkelte sich die Sonne vollständig, während in Deutschland und anderen Teilen des Kontinents eine partielle Verdunklung sichtbar war.

Auf dem europäischen Festland hatte es seit zwanzig Jahren keine totale Sonnenfinsternis mehr gegeben. Die letzte totale Sonnenfinsternis in Deutschland war 1999 zu sehen.

Totale Finsternis in Spanien

Menschen in Nord- bis Zentralspanien erlebten die totale Sonnenfinsternis. In Teilen der Iberischen Halbinsel wurde es vorübergehend dunkel. Die spanische Wissenschaftsministerin Diana Morant verglich das Ereignis mit einem Weihnachtstag, der nur alle hundert Jahre kommt.

Partielle Verdunklung in Deutschland

In Deutschland fand die Sonnenfinsternis kurz vor Sonnenuntergang statt und war je nach Standort zwischen 19 und 21 Uhr sichtbar. Der Mond verdeckte die Sonne dabei um bis zu 90 Prozent. Das Ereignis ließ sich dank guter Wetterverhältnisse an vielen Orten beobachten.

Astrophysikerin Carolin Liefke, stellvertretende Leiterin des Hauses der Astronomie, sagte im Deutschlandfunk, das Interesse an der Sonnenfinsternis sei vor allem unter Hobby-Astronomen groß. Bei einer totalen Sonnenfinsternis wird die äußere Atmosphärenschicht der Sonne sichtbar, die sogenannte Korona, in der es heißer ist als auf der Sonnenoberfläche selbst.

Hinweise zur sicheren Beobachtung

Zur Beobachtung war eine spezielle Schutzbrille erforderlich. Sonnenbrillen, Skibrillen oder 3D-Brillen sind dafür nicht geeignet. Wer ungeschützt in die verdunkelte Sonne schaut, riskiert schwere Augenschäden oder Erblindung. Als sichere Alternative gilt eine selbstgebastelte Lochkamera.

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