Uber und Wayve erhalten Lizenz für Robotaxis in London

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Uber und das britische Softwareunternehmen Wayve haben eine Lizenz für die Beförderung von Passagieren mit selbstfahrenden Fahrzeugen in London erhalten. Damit dürfen die beiden Unternehmen erstmals Fahrgäste im Rahmen eines kommerziellen Robotaxi-Betriebs in der britischen Hauptstadt befördern.

In einer ersten Phase werden umgebaute Elektrofahrzeuge vom Typ Ford Mustang eingesetzt, die zunächst noch mit Sicherheitsfahrern am Steuer unterwegs sein werden. Die Software von Wayve ist darauf ausgelegt, aus menschlichem Fahrverhalten zu lernen. Uber zufolge haben mehr als 100.000 Londoner Interesse daran bekundet, über die Plattform ein Robotaxi zu nutzen.

Marktumfeld und Wettbewerb

Im Bereich autonomer Fahrdienste ist Waymo derzeit das am weitesten entwickelte Unternehmen. Der US-Anbieter, der zum Google-Konzern gehört, betreibt nach eigenen Angaben fast 4.000 fahrerlose Fahrzeuge in 15 amerikanischen Städten und verzeichnet mehr als 500.000 bezahlte Fahrten pro Woche. In einigen US-Städten sind Waymo-Fahrzeuge bereits über die Uber-App buchbar. Auch das chinesische Unternehmen Baidu hat zuletzt Testfahrten mit selbstfahrenden Autos in London aufgenommen.

Uber selbst hatte einst eine eigene Technologie für autonomes Fahren entwickelt, das Projekt jedoch nach einem tödlichen Unfall bei einer Testfahrt eingestellt. Das Unternehmen setzt seither auf Kooperationen mit spezialisierten Softwareanbietern wie Wayve.

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