Der Energiekonzern Uniper fordert mit Blick auf den kommenden Winter mehr Tempo beim Befüllen der deutschen Gasspeicher. Hintergrund sind nach Branchendaten derzeit vergleichsweise niedrige Füllstände.
Uniper-Vorstandschef Lewis warnte, Deutschland könne im nächsten Winter ein Problem bekommen, falls die Speicher nicht rasch gefüllt werden. Er äußerte sich dazu in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
Lewis erklärte, die Füllstände der deutschen Gasspeicher seien seit März zwar gestiegen, allerdings aus seiner Sicht viel zu langsam. Uniper betreibt selbst Gasspeicher.
Nach Angaben des Verbands „Gas Infrastructure Europe“ sind die deutschen Gasspeicher aktuell zu 30,6 Prozent gefüllt. Vor einem Jahr lagen die Füllstände demnach bei 38,6 Prozent.
Berichtet wird zudem, dass die Gaspreise im Zuge des Irankriegs deutlich gestiegen sind. Die höheren Preise machen eine Lagerung von Gas demnach weniger attraktiv.
Die Meldung wurde am 28. Mai 2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

















