In Wolfsburg ist die Aufsichtsratssitzung des Volkswagen-Konzerns zu möglichen weiteren Einschnitten zusammengetreten. Zuvor hatte bereits das Aufsichtsratspräsidium beraten. Nach der Sitzung will Volkswagen nach eigenen Angaben zügig über mögliche Entscheidungen informieren.
Parallel zur Sitzung demonstrieren Beschäftigte an mehr als einem Dutzend Konzernstandorten gegen Sparpläne und mögliche Werksschließungen. In Wolfsburg zogen laut IG Metall rund 500 Teilnehmer mit Tröten und Sirenen vor das Vorstandshochhaus. Angeführt wurde der Protestzug von IG-Metall-Vorsitzender Christiane Benner und Betriebsratschefin Daniela Cavallo, die beide dem Kontrollgremium angehören.
Proteste auch bei Konzerntöchtern
Weitere Aktionen finden an Standorten der Konzerntöchter Audi, Porsche und MAN statt. Die IG Metall betonte, es handele sich nicht um einen Arbeitskampf, sondern um Informations- und Protestveranstaltungen. Zum Vergleich: Bei Warnstreiks im Jahr 2024 hatte die Gewerkschaft mehr als 30.000 Teilnehmer bei einer Kundgebung in Wolfsburg gezählt.
VW selbst hat sich bisher nicht zu Details geäußert. Die Rendite des Konzerns ist zuletzt deutlich gesunken.

















