VW-Betriebsratschefin Cavallo schließt Kündigungen und Werksschließungen aus

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VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo hat betriebsbedingte Kündigungen und Werksschließungen bei Volkswagen ausgeschlossen. Bei einem Treffen mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Lies im VW-Werk Hannover betonte Cavallo, ein Zukunftsprogramm könne nicht allein aus Personalabbau, niedrigeren Arbeitskosten und infrage gestellten Standorten bestehen.

Cavallo forderte den Konzernvorstand zudem auf, den Beschäftigten die Pläne des Unternehmens zu erklären. Die Arbeitnehmervertretung hat dazu eine Serie von Treffen einberufen und verlangt von der Geschäftsleitung Klarheit zu den angekündigten Sparmaßnahmen.

Betriebsversammlung in Wolfsburg

In Wolfsburg findet eine Betriebsversammlung zwischen Vorstand und Belegschaft statt. Hintergrund sind unter anderem Äußerungen von VW-Chef Oliver Blume, der einen zusätzlichen Abbau von rund 50.000 Stellen ins Gespräch gebracht hatte. Ob es tatsächlich zu einem Stellenabbau in diesem Umfang kommt, ist bislang offen.

Ungesicherte Standortperspektiven

Nach Konzernangaben gibt es für die Werke in Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm nach dem Auslaufen der derzeitigen Fahrzeugproduktion Anfang der 2030er Jahre keine gesicherte Belegung. Ministerpräsident Lies, SPD-Politiker und Vertreter des Landes Niedersachsen als Großaktionär, forderte, gemeinsam Perspektiven für die betroffenen Standorte zu entwickeln. Das Land Niedersachsen verfügt aufgrund des VW-Gesetzes über besonderen Einfluss auf den Konzern.

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