Waldbrände in Spanien und Frankreich zwingen 295.000 Menschen zur Flucht

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In Spanien und Frankreich haben großflächige Waldbrände zehntausende Menschen zur Flucht gezwungen. In Spanien mussten rund 75.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden, in Frankreich waren es nach Behördenangaben rund 220.000.

In Spanien brennt es in den Provinzen Madrid, Toledo und Castellón. Mehr als 45.000 Hektar Land wurden zerstört. In Frankreich sind die Halbinsel Cap Ferret an der Atlantikküste sowie die Region um Bordeaux betroffen.

König Felipe VI. besucht Notunterkunft

König Felipe VI. besuchte gemeinsam mit Königin Letizia eine Notunterkunft in der Gemeinde Villamanta nahe Madrid. Dabei sprach der König vom Verlust eines Naturerbes von unschätzbarem Wert.

Der spanische Fußballverband stellte das Teamhotel der Nationalmannschaft als Notunterkunft zur Verfügung. Nationaltrainer Luis de la Fuente äußerte sich dazu gegenüber dem Sender RTVE.

Überdurchschnittliche Temperaturen

Die Höchsttemperaturen im Juli lagen in Bordeaux und im spanischen Avila bei durchschnittlich 32 Grad Celsius. Das entspricht einem Wert von fast sechs Grad über dem Normalwert des Vergleichszeitraums von 1961 bis 1990.

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