Was am 20. Juni geschah: Von Attilas Niederlage bis zum Berlin-Beschluss des Bundestags

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Kalenderblatt: Der 20. Juni in der Geschichte

Der 20. Juni ist Namenstag für Adalbert, Benigna und Margarete. Mehrere historische Ereignisse und Geburtstage bekannter Persönlichkeiten fallen auf dieses Datum.

Historische Ereignisse

Im Jahr 451 fand die Schlacht auf den Katalaunischen Feldern statt, in der ein römisch-westgotisches Heer die Hunnen unter König Attila besiegte. Rund 1.200 Jahre später, am 20. Juni 1631, überfielen nordafrikanische Piraten die südirische Stadt Baltimore und verschleppten mehr als 100 Einwohner in die Sklaverei.

Am 20. Juni 1976 verlor die deutsche Fußballnationalmannschaft das Finale der Europameisterschaft in Belgrad gegen die Tschechoslowakei im Elfmeterschießen. Am 20. Juni 1991 stimmte der Deutsche Bundestag mit 338 gegen 320 Stimmen dafür, Berlin zum künftigen Sitz von Parlament und Regierung zu machen. Am 20. Juni 2011 beschloss die Internetverwaltung ICANN, neue Domain-Endungen wie .berlin oder .reise zuzulassen.

Geburtstage

Am 20. Juni 1941 wurden drei bekannte Persönlichkeiten geboren: der britische Filmregisseur Stephen Frears, der deutsche Astronaut Ulf Merbold, der 1983 als erster Westdeutscher ins Weltall flog, sowie der deutsche Schauspieler und Intendant Dieter Mann, der das Deutsche Theater in Berlin von 1984 bis 1991 leitete und 2022 starb. Am 20. Juni 1946 wurde der türkische Musiker, Schriftsteller und Regisseur Zülfü Livaneli geboren.

Todestag

Am 20. Juni 2021 starb Herbert Schnoor. Der 1927 geborene SPD-Politiker war von 1980 bis 1995 Innenminister von Nordrhein-Westfalen.

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